ACURA Kliniken stärken das Ehrenamt: Selbsthilfearbeit intensiviert

1 Dienstag, 8.03.2016
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Die Kliniken der ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz AG sind seit Juli 2015 Mitglied im Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“. Sie möchten in Zukunft ihre Arbeit mit verschiedenen Selbsthilfegruppen noch systematischer gestalten sowie die Kooperation für die Patienten noch besser darstellen. In einem ersten Schritt wurde der Patientenmanager und QMB der Kliniken, Herr Broer als Selbsthilfebeauftragter benannt. In dieser Funktion ist er Ansprechpartner für alle Themen rund um die Selbsthilfe.

Die Selbsthilfearbeit in den Kliniken wird transparenter

Um die Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen lud die ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz AG am 08.03.2016 zu einer Auftaktveranstaltung ein. Begrüßt wurden die Anwesenden von dem ärztlichen Direktor Professor Dr. Andreas Schwarting.

Als Initiatorin und Leitung des Projektes „Selbsthilfefreundliche ACURA Kliniken“ begrüßte Frau Metz die Anwesenden mit den Worten von Henry Ford:

„Zusammenkommen ist ein Beginn,

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,

Zusammenarbeiten führt zum Erfolg!“

und erläuterte, dass diese Worte sehr gut die zum Teil schon seit Jahrzehnten bestehende Kooperation mit den Selbsthilfegruppen beschreiben.

Gesteigerte Lebensqualität durch Selbsthilfe

Im Rahmen der Veranstaltung machten die Gastredner Bürgermeister Heinrich, Landrat Diehl, sowie Dr. Krell, Geschäftsführer der Landeszentrale für Gesundheitsförderung deutlich wie die gesundheitliche Selbsthilfe die professionelle Gesundheitsversorgung in den Klinken ergänzt. So entwickeln chronisch kranke Menschen aus der eigenen Betroffenheit heraus in Gruppen eine Kraft, die sich positiv auf ihre Lebensqualität auswirkt. Dies wurde von Professor Dr. Rüddel in seiner Rede erläutert.

Selbsthilfefreundlichkeit: Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die Leiterin der Bundeskoordinationsstelle “Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen”, Frau Liesener stellte das Qualitätskonzept des Netzwerkes vor. Dieses Konzept basiert darauf dass das professionelle Handeln in der Klinik ergänzt wird durch das reichhaltige Erfahrungswissen der Selbsthilfe. Frau Hollweck, (KISS Mainz/DPWV) erläutert das “Kooperationsdreieck”, bestehend aus den Selbsthilfegruppen, der Gesundheitseinrichtung sowie der Selbsthilfe-Kontaktstelle. Die Kooperationspartner arbeiten miteinander auf Augenhöhe, entlang der Qualitätskriterien des Netzwerkes. Hierbei steht stets der Patient im Mittelpunkt. Dargestellt werden konnte dies auch in der moderierten Gesprächsrunde, in der Herr Broer und Frau Metz als Selbsthilfebeauftragte den Vertretern der Selbsthilfegruppen Fragen zu den verschiedenen Krankheitsbildern und der Arbeit in den Selbsthilfegruppen stellten.

Ehrenamt als gesellschaftliche Teilhabe

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung waren der Besuch und die Rede von Herrn Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. des Landes Rheinland-Pfalz. In seinem Beitrag hob er die besondere Bedeutung der engen Verzahnung aller Beteiligten in der Gesundheitswirtschaft, besonders der ehrenamtlichen Selbsthilfe hervor, vor allem auch im Hinblick auf den gesellschaftspolitischen Kontext.

Verabschiedet wurden die Gäste von Herrn Willebrand, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der ACURA Klinken Rheinland-Pfalz AG, der sich besonders bei den Organisitatoren für ihr Engagement bedankte.

ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz AG Auftaktveranstaltung Selbsthilfefreundlichkeit Ausstellung Selbsthilfegruppen

Die Selbsthilfegruppen des Qualitätszirkels präsentieren ihre Krankheitsbilder und Arbeit für alle Interessierten.

 

ACURA-Kliniken-Rheinland-Pfalz-AG-Auftaktveranstaltung-Selbsthilfefreundlichkeit-Kooperation-KISS-Mainz-08-03-2016

Wolfgang Heinrich, Bürgermeister Bad Kreuznach, im Gespräch mit Elfi-Gül Hollweck und Sabine Silz vom KISS Mainz.

 

Erfahren Sie mehr über die ACURA Kliniken, ihr Engagement und die Kooperationspartner aus dem Bereich der Selbsthilfe. Details zum Konzept der Selbsthilfefreundlichkeit und dem bundesweiten Netzwerk finden Sie hier.