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Reha-Forschungspreis: Reha erhält Lebensqualität und sichert Arbeitsfähigkeit

Montag, 25.09.2017

Reha-Forschungspreis 2017

Christian Lang, Doktorand an der Universitätsmedizin Mainz, hat mit einer Studie gezeigt, dass die multimodale Rehabilitation die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit bei Menschen mit Morbus Bechterew erhält. Mit dieser Studie hat er den diesjährigen Reha-Forschungspreis, gestiftet von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach, gewonnen.

Unter der Betreuung des Ärztlichen Direktors Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Schwarting und des Oberarztes Dr. med. Konstantinos Triantafyllias vom ACURA Rheumazentrum Rheinland-Pfalz hat Christian Lang den Einfluss der multimodalen Therapie auf den Erfolg der Rehabilitation bei Menschen mit der chronisch-entzündlich rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew untersucht.

Er konnte durch seine Forschung zeigen, dass eine dreiwöchige multimodale Rehabilitation bei Patienten mit Morbus Bechterew eine signifikante Reduktion von Krankheitsaktivität, Mobilitätseinschränkung und Funktionseinschränkung bewirkt. So kann die Rehabilitation nicht nur selbst bei bereits fortgeschrittener Erkrankung eine erhebliche Besserung bewirken, sondern sogar der Mehrzahl der bereits als arbeitsunfähig eingestuften Patienten wieder zur Teilhabe am Arbeitsleben verhelfen.

In der retrospektiven Fall-Kontroll-Studie mit dem Titel „Verbesserung von Krankheitsaktivität und Bewegungseinschränkung bei 100 Patienten mit Spondylitis ankylosans durch die multimodale Therapie im ACURA-Rheumazentrum“ wurden 100 Patienten mit Morbus Bechterew (im medizinischen Fachjargon „Spondylitis ankylosans“ genannt) betrachtet, welche im Jahre 2011 in der ACURA Karl-Aschoff Reha-Klinik in Bad Kreuznach ein 3-4 wöchiges, vollstationäres multimodales Rehabilitationsprogramm absolviert hatten. Untersucht wurde der Einfluss der Rehabilitation auf die Krankheitsaktivität aber auch auf die Mobilität, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen.

Studie zeigt: Spezialisierte Rehabilitation erhält die Arbeitsfähigkeit bei Spondylarthritis

Christian Lang konnte durch seine Forschung zeigen, dass eine dreiwöchige multimodale Rehabilitation bei Patienten mit Morbus Bechterew eine signifikante Reduktion von Krankheitsaktivität, Mobilitätseinschränkung und Funktionseinschränkung bewirkt. So kann die Rehabilitation nicht nur selbst bei bereits fortgeschrittener Erkrankung eine erhebliche Besserung bewirken, sondern sogar der Mehrzahl der bereits als arbeitsunfähig eingestuften Patienten wieder zur Teilhabe am Arbeitsleben verhelfen.  „Insgesamt konnten 75% der anfangs als arbeitsunfähigen Patienten zum Reha-Ende als arbeitsfähig entlassen werden. Gerade bei einer Erkrankung wie Morbus Bechterew, die schon im jungen Erwachsenenalter ausbricht, bietet die Rehabilitation also sehr gute Perspektiven“, erläutert der Ärztliche Direktor Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Schwarting, der gleichzeitig auch den Schwerpunkt für Rheumatologie der Universitätsmedizin Mainz leitet.

Zusätzlich wurde im Rahmen der Studie auch der Einfluss der Radontherapie im Bad Kreuznacher Radonstollen untersucht, indem eine Gruppe der Patienten zusätzlich zum multimodalen Reha-Programm auch Sitzungen im Radonstollen wahrnahm. Die Radontherapie konnte einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Krankheitsaktivität, Mobilitätseinschränkung und Funktionseinschränkung. „Besonders deutlich war aber in der Gruppe mit Radontherapie die signifikant höhere Schmerzreduktion. 13% der Patienten konnten nach multimodaler Rehabilitation plus Radontherapie sogar auf Schmerzmittel verzichten“, hebt der Preisträger Christian Lang hervor.

Gemeinsames Engagement für eine bessere Versorgung

Rehabilitation ist ein integraler Bestandteil einer umfassenden und modernen Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankung, die einen unerlässlichen Beitrag zu Arbeitsfähigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Betroffenen leistet. Aus diesem Grund erstrecken sich die  vielfältigen Forschungsaktivtäten des ACURA Rheumazentrums auch auf den Bereich der Reha-Forschung. Die Vernetzung mit dem Bad Kreuznacher Reha-Kompetenzzentrum und die Unterstützung durch den Reha-Forschungspreis sind dabei wichtig, vor allem auch bei der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Themen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Forschung belegt, dass die Rehabilitation auch Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen ein großes Stück Lebensqualität zurückgeben kann. Wir engagieren uns gleichzeitig aber sehr stark für die Früherkennung dieser Krankheitsbilder, damit durch den schnellstmöglichen Therapiestart Gelenkschäden und dauerhafte Schmerzen erst gar nicht entstehen. Das beste Beispiel dafür ist unser neues Versorgungsforschungs-Projekt Rheuma-VOR, das die Frühdiagnose von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zum Ziel hat“, resümiert Schwarting.

Erfahren Sie hier mehr zum ACURA Rheumazentrum und der ACURADON Radon-Schmerztherapie in Bad Kreuznach.

 

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