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Studie zur Versorgung von Riesenzellarteriitis in RLP

Dienstag, 3.07.2018

Studie erlaubt erstmals Einblick in die Versorgungssituation der Riesenzellarteriitis in Rheinland-Pfalz

Eine aktuelle Studie des Forscherteams an der Unimedizin Mainz und im ACURA Rheumazentrum unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. A. Schwarting ermöglicht jetzt erstmals einen Einblick in die ambulante Versorgungssituation von Menschen mit der Diagnose Riesenzellarteriitis (RZA) in Rheinland-Pfalz.

Die Riesenzellarteriitis (RZA) ist bei älteren Patienten eine der häufigsten Formen der Vaskulitis, einer autoimmunen Gefäßerkrankung. Obwohl in der Literatur die möglichen Folgeschäden für die Gesundheit beschrieben sind, war die tatsächliche Situation der ambulanten Patientenversorgung nicht ausreichend geklärt. Ausgehend von der bisher vorliegenden Literatur existierten für Deutschland bis dato keine belastbaren Prävalenz- und Therapiedaten.

In der aktuellen Datenerhebung wurde deshalb die Versorgungssituation von RZA-Patienten in Rheinland-Pfalz erfasst. Ziel der Studie war es dabei, innerhalb des für die rheumatoide Arthritis etablierten rheinland-pfälzischen Rheumanetzwerks ADAPTHERA erste Rückschlüsse auf die ambulante Versorgung von Patienten mit diagnostizierter RZA zu erhalten, insbesondere bezüglich der Erkrankungshäufigkeit, Krankheitsaktivität, medikamentösen Therapie und möglicher Komorbiditäten. Ferner wurden Daten zur Epidemiologie und zur Zufriedenheit als Grundlage für Konzepte zur Verbesserung der Versorgung erfragt.

Es konnten erstmalig interessante Aspekte hinsichtlich Erkrankungshäufigkeit, Krankheitsaktivität, Behandlungsmodalitäten beim Primarversorger und Facharzt, medikamentöser Therapien und Komorbiditäten aus der Sicht der niedergelassenen Kollegen gewonnen werden. Trotz aller Limitationen einer fragebogenbasierten Erhebung gibt die Studie valide Anhaltspunkte für eine zukünftige Optimierung der Versorgungssituation bei RZA:

  • Aufbau eines Fasttrack-Vaskulitismoduls, welches eine schnelle Abklärung bei Verdachtsdiagnose in einem spezialisierten Zentrum wie an der Unimedizin Mainz und oder im ACURA Rheumazentrum ermöglicht,
  • strukturierte Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

Mehr zu den aktuellen Forschungsprojekten der ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

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