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Der Rheuma-Bus: Mobile Früherkennung Rheuma für Rheinland-Pfalz und Saarland

Freitag, 31.05.2019

Der Rheuma-Bus war im Mai 2019 eine Woche in Rheinland-Pfalz und Saarland unterwegs und erfreute sich auch im 11. Jahr seines Bestehens großen Andrangs. Unter der Flagge des Rheuma-VOR Netzwerks informierten die ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz GmbH, die Universitätsmedizin Mainz, das Rheumazentrum und das Universitätsklinikum des Saarlandes sowie die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Rheuma-Liga und der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew gemeinsam über frühe Erkennung von Rheuma und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.

Früherkennung und Beratung vor Ort

In diesem Jahr machte der Truck jeweils einen Tag in Mainz, Pirmasens, Saarbrücken, Gerolstein und Bad Marienberg Halt, um vor Ort Betroffene und Interessierte über rheumatische Erkrankungen zu beraten, potenziell Betroffenen einen Schnelltest zur Früherkennung zu ermöglichen und bereits Erkrankten Beratung rund um das Leben mit Rheuma zu bieten. Auch in diesem Jahr war der Hemics HandScan wieder mit an Bord, um bei ausgewählten Rheuma-Bus 2019_Rheinland-Pfalz Saarland_Saarbrücken_20190515Patienten Hinweise auf mögliche Entzündungen in den Hand- und Fingergelenken zu untersuchen. Insgesamt wurden dieses Jahr fast 500 Fragebögen ausgefüllt, rund 420 Blut-Schnelltests und 75 HandScans durchgeführt, dutzende Patienten direkt vor Ort durch einen Facharzt beraten und über 40 Patienten mit dem Verdacht auf eine frühe rheumatische Erkrankung über Rheuma-VOR direkt zur zeitnahen rheumatologischen Abklärung vermittelt.

Neben der Früherkennung bot der Bus auch ein umfangreiches Angebot zur Beratung rund um das Leben und den Alltag mit Rheuma, das von unzähligen Betroffenen und Interessierten wahrgenommen wurde. Ärzte, Ergo- und Physiotherapeuten des Rheumazentrums Rheinland-Pfalz standen Rede und Antwort und die Selbsthilfegruppen standen für Gespräche über das Leben mit rheumatischen Erkrankungen zur Verfügung. Sie präsentierten ihr umfangreiches Angebot, das von sozialrechtlicher Beratung über Gesprächskreise und Sport- und Bewegungsangeboten reicht. Highlight in diesem Jahr war der Auftritt des Chors der Rheuma-Liga Vulkaneifel, der in Gerolstein 5 Stücke aus seinem Repertoire darbot und so eine ganz besondere Facette der Selbsthilfe-Arbeit in Rheinland-Pfalz vorstellte.Rheuma-Bus 2019_Rheinland-Pfalz Saarland_Gerolstein_20190516

Auch Vertreter der Gemeinden waren vor Ort, um sich über das Angebot zu informieren. Das Interesse am Angebot ist vor allem in Städten und Gemeinden in ländlichen Gebieten, die von der rheumatologischen Unterversorgung besonders betroffen sind, sehr groß.

Der Rheuma-Bus in den Medien

Begleitet wurde die diesjährige Rheuma-Bus-Tour von Berichten in den Medien, um die Wichtigkeit von Früherkennung und die Angebote des Trucks möglichst weit zu streuen. So sendete SWR1 im Vorfeld ein Radio-Interview mit Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting, in dem er unter anderem Hörerfragen zum Thema Leben mit Rheuma beantwortete (online verfügbar hier).

Impressionen vom Rheuma-Bus in Bad Marienberg im Westerwald, der Relevanz von Früherkennung sowie der nicht ausreichenden rheumatologischen Versorgung in Rheinland-Pfalz vermittelt ein Beitrag vom SWR Aktuell (17.05.2019, verfügbar in der Mediathek).

Auch die Ärztezeitung berichtete über den Rheuma-Bus, unter anderem eine Rückschau über die Tour im vergangenen Jahr (Artikel verfügbar: Der Bus und die Rheuma-Früherkennung, Ärztezeitung online, 13.05.2019)

Im Anschluss an die Woche im Südwesten war der Bus eine Woche in Niedersachsen unterwegs. Organisiert vom niedersächsischen Rheuma-VOR Team (Regionales Kooperatives Rheumazentrum Niedersachsen e.V./ Medizinische Hochschule Hannover) und unterstützt von den dortigen Selbsthilfegruppen, machte der Bus dort in Hannover, Buxtehude, Varel, Aurich und Meppen Station.

 

ÜBER RHEUMA-VOR

Das Netzwerk für die „Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Kooperation“, hat es sich zum Ziel gesetzt, in drei Bundesländern Strukturen und Behandlungsangebote für Rheumapatienten aufzubauen, damit entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei den betroffenen Menschen früher entdeckt und schneller zielgerichtet behandelt werden können. Gleichzeitig fördert es die Forschung auf dem Gebiet der Versorgung von Rheumapatienten. Unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz kooperieren die Medizinische Hochschule Hannover, das Universitätsklinikum des Saarlandes, das Rheumazentrum Niedersachsen, das ACURA Rheumazentrum Rheinland-Pfalz, das Rheumazentrum Saarland und die niedergelassenen Rheumatologen und Rheumaorthopäden mit zahlreichen weiteren Partnern der Patientenversorgung, Forschung und Selbsthilfe. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Bätzing-Lichtenthäler, rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin, und der saarländischen Landesregierung.

Mehr dazu unter www.rheuma-vor.de.

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