Covid-19-Impfungen

Information zur Impfung gegen das Corona-Virus (SARS-CoV2)

Aktuell erreichen uns viele Anfragen zum Thema Corona-Impfung. Viele Patienten sind verunsichert, ob sie trotz einer Rheuma-Erkrankung gegen Corona geimpft werden können. Anlass dazu geben Falschinformationen seitens Landesregierungen, Krankenkassen und Medien: Diese kommunizieren, dass eine Impfung gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 für Menschen mit Rheuma risikobehaftet und damit nicht in Anspruch zu nehmen sei.

Dies trifft nicht zu, betont die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)  in einer aktuellen Stellungnahme. Stattdessen empfiehlt die Fachgesellschaft ausdrücklich die Impfung von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Eine Ausnahme bilden schwangere Patientinnen, denn die STIKO empfiehlt die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht. In Einzelfällen kann Schwangeren mit Vorerkrankungen, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und nach ausführlicher Aufklärung eine Impfung angeboten werden. Die STIKO hält es für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.

Eine weitere Ausnahme bilden Patienten, die zur Behandlung ihrer Rheumaerkrankung Rituximab (z.B. Mab-Thera®) erhalten, da für 4-6 Monate nach Gabe von Rituximab eine verminderte Impfantwort zu erwarten ist. Patienten, die Rituximab erhalten oder in den letzten 6 Monaten erhalten haben, sollten daher den optimalen Zeitpunkt für die Corona-Impfung mit ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Acura-Kliniken 

 

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